Vertrauen

Die Gedanken, welche mich diese Tage beschäftigen gehören zum Thema Vertrauen. Ich sitze nun hier, mein Buch ist fertig und zum Kauf frei gegeben. Die Resonanz ist bisher super und einige Exemplare sind auch schon am ersten Tag verkauft worden. Wow, damit habe ich nicht gerechnet, aber natürlich gehofft 😉 Ich habe bei einigen Bekannten und auch bei einer Freundin bemerkt, da ist noch ein Zögern. Mmmh, meine ersten Gedanken, liegt es vielleicht an mir? Nein ich glaube nicht, eher an dem Thema Vertrauen. Schon seit einigen Wochen hat sich eine langjährige Freundin (auch an Fibromyalgie erkrankt) nicht mehr gemeldet.….ihr eigenes Thema ist das fehlende Vertrauen und vielleicht auch der Mut zu dieser Erkrankung zu stehen. Wir wollen ja alle nicht als schwach angesehen werden, wenn uns wieder die Schmerzen oder auch eine Depression einholen. Aber warum können wir so schlecht vertrauen? Ganz tief in uns wissen wir, wo es her kommt, aber ich möchte dies hier gar nicht analysieren. Wir machen alle Erfahrungen, die unser Urvertrauen erschüttern. Vertrauen bedeutet, an Jemanden oder Etwas zu glauben. Wer ist dieser Jemand oder Etwas? Ich denke, das sind wir. Wenn wir Angst haben zu vertrauen, dann leiden wir meistens auch noch unter anderen Ängsten… Versagensangst, Bindungsangst, Angst vor Nähe oder vor Berührung. Auch ich kenne diese Ängste und habe eines Tages für mich entschieden, jetzt will ich das ändern, meine Gedanken ändern. Das braucht viel Zeit, wann immer wir uns für einen Menschen öffnen, gehen wir ein Risiko ein verletzt, enttäuscht, abgelehnt, betrogen oder verlassen zu werden. Das Paradoxe daran ist, meistens liegt es nicht an uns, dass diese Situationen entstehen. Ein Partner der ständig seine Erfüllung in anderen Betten sucht, hat ein großes Problem mit sich selbst. Natürlich kränkt uns so etwas erst einmal, aber es steht uns frei, diesen Partner zu verlassen. Da kommt dann wieder das Thema Vertrauen ins Spiel…schaffe ich es auch allein klar zu kommen? Alle diese Dinge habe ich zur genüge erfahren und trotz alledem ist mein Vertrauen immer weiter gewachsen. Deshalb habe ich heute eine innere Stärke entwickelt, die ich ganz allein durch mein Handeln erreicht habe. Es könnte vielleicht noch etwas mehr sein aber ich arbeite daran. Erzwingen kann man diesen Prozess nicht, es entsteht einfach nach und nach, wenn man ein Vertrauen in seine Fähigkeiten entwickelt. Nicht Schwächen ausbügeln, das wäre völlig kontraproduktiv, NEIN seine Talente fördern und schauen, was kann ich wirklich richtig gut, was hat dir schon als Kind Freude bereitet? So etwas stärkt deinen Selbstwert enorm und auch das Selbstvertrauen. Ich möchte euch hier ermuntern, neuen Mut zu entwickeln und wieder das Vertrauen in euer Leben zu lassen. Der erste Schritt in ein Neues, vielleicht besseres Leben? Könnte sein. Ganz wichtig dabei ist es, wieder seinem Bauchgefühl zu vertrauen und auf die innere Stimme zu hören, einfach mal den Kopf ausschalten und in die gleiche Richtung sehen…

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