Lebenskraft

Heute möchte ich euch einige Gedanken zu diesem Thema schreiben, dies war bei mir jetzt im Augenblick ganz aktuell.

Die ersten Wochen in diesem Jahr bin ich zu schnell angegangen, zu viel Funktionstraining, viele neue Ideen und schwupp ein wenig Schnee geschoben und die „Hexe“ hat zugeschlagen. Den Tag möchte ich erleben, wo ich die Achtsamkeit zu 100% leben kann. Aber gut, ein Anlass für mich die längst nötige „Fastenkur“ zu machen.

Auf Körperebene zeigen sich ja meist Probleme, die auf der Seelenebene gerade aktuell sind. So bald das Thema bearbeitet wird, kommt die Lebenskraft zurück. Ganz wichtig dabei ist die Vergebung, vor allem sich selbst, auch für scheinbar kleine Fehler. Super wichtig ist manchmal auch das Loslassen oder die Trennung von Dingen, die unsere Lebensenergie schwächen.

Nicht immer praktisch möglich aber zu mindestens im Geist. Das können manchmal auch Menschen sein, die so genannten Freunde, die dir eigentlich nicht gut tun. Sie leben oftmals ihre eigenen Neidgefühle an dir aus und wecken auch noch Schuldgefühle bei dir. Oftmals sind es nur die „Jammerer“, die Aufmerksamkeit fordern aber für dich nicht wirklich da sind. In ihrem eigenen Leben wollen sie gar nichts verändern, sie brauchen ja die Krankheit um im Mittelpunkt zu stehen, wirkliche Nähe wollen sie aber nicht. Meist praktizieren sie dann noch „Bestrafung durch Ignoranz“…weg mit solchen Energieräubern….

Das Fasten ist eine wunderbare Form des Aufräumens, des „Platz machen`s“  für neue Dinge oder auch Menschen. Ich erlebe es immer wieder, die Lebenskraft steigert sich enorm dadurch. Die Hauptursache jeder chronischen Erkrankung ist einfach nur mangelnde Energie durch mentalen und emotionalen Stress, sei es die Angst den Job zu verlieren, die meckernde Schwiegermutter, fehlende Perspektiven, Beziehungsstress, Abhängigkeit, oder soziale Ausgrenzung…Letzteres ist besonders schwer zu ertragen. Deshalb behandle ich jeden Menschen mit Respekt und nehme jede Meinung als wichtig.

Nur wenn du offen an deine Themen ran gehst und diese veränderst, dann kommt deine Lebenskraft wieder. Jammern hilft nix, den Stachel aus der Seele nehmen, ist der Anfang und dabei auf deinen ureigenen Instinkt zu hören (ER weis, was für dich gut ist), leider wird dies durch die Erziehung oder auch durch die Gesellschaft begraben. Fibromyalgie ist eigentlich auch nur ein Symptom dafür, dass ganz viel angeschaut werden möchte. Das Gute daran ist, du hast Einfluss darauf und dann kommt irgendwann auch die Lebenskraft wieder. Selbst Verantwortung übernehmen, anfangen sich selbst wichtig zu nehmen, sich selbst zu lieben, mit sich selbst ins Reine kommen. Die erhöhte Sensibilität bei Fibromyalgie kann dabei sehr hilfreich sein, dein Bauchgefühl sagt dir viel schneller, was gut für dich ist, was du ändern musst…Jammern ist manchmal aber einfacher als Handeln 😉

Was schwächt noch die Lebenskraft?…der Glaube…ich sehe es immer wieder bei den Menschen in meiner Umgebung, viele glauben nicht, dass sie es schaffen schmerzfreier zu werden. Da fällt mir gerade der kleine Joda von Star Wars ein.

Viel zu lernen du noch hast.”Tue es oder tue es nicht.

Es gibt kein Versuchen.”

Es gibt auch bei mir Tage, wo mein Glaube überall ist, nur nicht bei mir und das schwächt mich ungemein…egal am nächsten Tag ist es wieder vorbei. Meine Freundin sagt immer ich wäre ein Sonnenschein, wie machst du das bloß ?…ich glaube an mich und das ich alles selbst erschaffen kann, was mir begegnet. Allein positives Denken hilft mir nicht. Handeln und fühlen…vor allem jeden anderen Menschen so behandeln, wie er behandelt werden möchte.

Ich bin auch nicht mit einem Urvertrauen geboren, in meiner Kindheit gab es viele nicht so schöne Dinge…mein Stiefvater war Alkoholiker, ich wurde viel allein gelassen, wirkliche Nähe habe ich nie erfahren, meine kleine Seele wurde oft missbraucht… kein optimaler Start aber ich habe es trotzdem geschafft einen Glauben an mich zu finden, vertrauen in mich selbst…ihr seht also, es ist machbar.

Wichtig ist, dass wir Entscheidungen treffen…wir entscheiden uns jeden Tag neu, was wir heute essen oder trinken oder mit was für Menschen wir uns heute umgeben. Du kannst es aber vergessen, dass man nur durch Ernährung alles heilen kann. Stress ist es, den wir identifizieren müssen und abstellen. Erst wenn der Stress aufhört, kann der Körper die Therapien auch annehmen…ich kann noch so viele grüne Smoothies trinken, wenn ich täglich zur ungeliebten Arbeit gehen muss, dann wird das herzlich wenig helfen. Die Schulmedizin unterdrückt nur die Symptome, dabei hat unser Körper so viele Selbstheilungskräfte.

Unzufriedenheit nimmt Lebenskraft…warum sind viele nicht zu Frieden, weil sie stagnieren, immer noch in die „erste“ Klasse gehen. Samuel Koch, bekannt durch seinen Sturz bei „Wetten dass“, hat trotz seiner Behinderung und vieler Schmerzen noch eine Karriere begonnen, er ist auf die Schauspielschule gegangen, hat geheiratet. Er hat täglich große Schmerzen, er fokussiert sich aber auf etwas Anderes… auf die positiven Dinge in seinem Leben, Dankbarkeit… ist dafür ein Schlüsselwort.

Je nachdem wie wir unsere Erkrankung sehen, man kann mit Fibro jammern und damit alles noch schlimmer machen oder man kann die Entscheidung treffen, jetzt tue ich etwas, damit es mir besser geht und das funktioniert nur mit Naturheilkunde und einer gesunden Lebensweise. Für mich war es wichtig, kleine Ziele auf zu schreiben und die Gründe, warum will ich dieses Ziel erreichen (aufeinander aufbauende, kleine Ziele)

Beeinflusst werden wir oftmals von unserem Umfeld, der Gesellschaft, von „nicht Wissen“, von unseren ehemaligen Ergebnissen, von unseren Träumen und Zielen und wie ich mich selbst sehe. Mache dir einfach mal Gedanken, wie möchte ich in 5 Jahren leben, wie soll meine Zukunft aussehen? Die Vergangenheit kann dich sehr bremsen, deshalb ist das Loslassen sooo wichtig.

Ich sage mir jeden Tag :“ Ich nutze die Erfahrungen der ersten 50 Jahre um das 51. zum besten meines Lebens zu machen, höchstmögliche Lebensqualität mit Fibro zu erlangen“… ist schon ein gutes Ziel. Ziele die heute wichtig sind, können schon in einem Jahr anders sein, ich sehe sie jetzt eher als Spielliste, nicht mehr so verbissen. Frag dich: „Was für ein Mensch muss ich werden, um diese Ziele zu erreichen?“…

Ein sehr guter Film zum diesem Thema… hier geht es um das Erwecken der Kundalini Energie und ganz viel um Glauben, sehr sehenswert und kaum zu glauben ;).

Es geht darum (d)eine innere Freiheit oder (d)eine Gelassenheit zu entwickeln. Die Ernährung ist dabei natürlich auch sehr wichtig. Leckere Dinge nicht weglassen sondern ersetzen, nährende Lebensmittel essen (da sind wieder die grünen Smoothie`s) und sich mit guten Menschen umgeben.

Und das nicht nur eine Woche, es ist ein langer Prozess, es gibt immer wieder Rückfälle…wichtig ist nur, sich keine Vorwürfe machen wenn es mal nicht klappt. In sich selbst hinein spüren, was war jetzt der Auslöser und wie kann ich es verändern, eine Sensibilität für sich selbst entwickeln. Meist wissen wir ja, was gut ist und was nicht, Fibro s sind eigentlich immer sehr gut informiert und wenn nicht, dann bin ich ja noch da…also nur zu, traut euch zu fragen.

Herzlichst eure Gaby

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