MITEINANDER

Da bin ich wieder..die letzten Wochen waren seeeehr schmerzhaft aber auch schön, wozu so ein kaputtes Knie doch alles gut ist. Das MRT zeigte, dass irgendwie alles gerissen ist, Innenband, Patellaband, Kapsel und Meniskus. Wenn schon, denn schon 😉 Ein super Arzt im Immanuel Krankenhaus versucht trotzdem eine konservative Behandlung erst einmal ohne OP, finde ich natĂŒrlich gut.

Ich habe sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren und ein wunderbares Miteinander. Irgendwie habe ich das GefĂŒhl, das es hier gar nicht mehr allein um die Krankheit Fibromyalgie geht, eher um eine Plattform ein Miteinander zu spĂŒren. Danke fĂŒr euer Vertrauen und auch das Annehmen, meiner Tipps.

Ich habe mal gegoogelt und nicht viel unter dem Wort „MITEINANDER“ gefunden. Dabei finde ich es doch so wichtig auch außerhalb der Familie, die ja nicht vielleicht jeder hat oder der Kontakt verloren gegangen ist. Gerade in einer Zeit, wo es im Arbeitsbereich so viel um Konkurrenzdenken geht. Ich habe dazu einen tollen Beitrag gesehen, das Phanömen Burnout gibt es sogar im Tierreich. Auch da will „Einer“ immer das Sagen haben und „unterdrĂŒckt“ die Anderen. Ein gewisser Ansporn untereinander finde ich schon wichtig aber wenn es in Neid ausartet, warum tun Menschen sich so etwas an?

„Ein Zwerg freut sich immer, wenn er einen noch kleineren Zwerg trifft“, kenne ich auch von meiner letzten Arbeitsstelle. Wie schnell wird ĂŒber andere Menschen schlecht geredet, ohne doch die HintergrĂŒnde fĂŒr sein Verhalten zu kennen?
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Die Meisten schleppen sich Tag fĂŒr Tag auf die Arbeit um das schwer verdiente Geld in den riesigen Einkaufszentren wieder auszugeben und damit immer mehr Besitz anzuhĂ€ufen. Guck mal, ich habe mehr wie du. Ich bin ganz ehrlich, wir haben das vor Jahren in unserer ersten Ehe auch einmal getan, trotzdem blieb da immer eine Leere.

FĂŒr uns zĂ€hlen jetzt ganz andere Dinge. Menschen, Zeit miteinander verbringen, fĂŒr einander da sein, VerstĂ€ndnis und auch mitfĂŒhlen. Die Vorlage zu meiner Webseite habe ich wohl schon unbewusst gewĂ€hlt -KARUNA- , ist die Bedeutung fĂŒr MitgefĂŒhl, fĂŒr mich sehr wichtig geworden.

FĂŒr die nĂ€chsten Jahre wĂŒnschen wir uns eine Gemeinschaft zu finden fĂŒr ein gemeinsames, ökologisch, gesundes Wohnen außerhalb von Berlin. Unser Traum wĂ€ren ja die Berge…mal sehen, was machbar wird.

Meine Berentung ist ist ĂŒbrigens fĂŒr weitere 2 Jahre verlĂ€ngert worden, dafĂŒr bin ich sehr dankbar, es lĂ€sst mir einfach mehr LebensqualitĂ€t. Jetzt traue ich mich in den nĂ€chsten Monaten bei einem Therapeuten an mein „Trauma“ aus der Kindheit heran, das wird noch einmal einige TrĂ€nen geben aber ich bin zuversichtlich. Er hat mir sehr viel Mut gemacht mit der EMDR Technik soll es besser werden.

Aber ich schaue trotzdem weiter nach einer Arbeitsstelle auf Minijobbasis oder spĂ€ter dann auch in Teilzeit. Ich gebe ja nicht die Hoffnung auf, einen Job zu finden, wo man noch respektvoll miteinander umgeht. Das SanitĂ€tshaus, wo ich gerade mit meiner Beinschiene betreut werde, kommt dem schon sehr Nahe…habe natĂŒrlich eine Bewerbung dort gelassen, mal sehen.

Bis zum nÀchsten mal

Gaby

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