8 Meter „Schlauch“ ;) mit vielen Billionen Bakterien

So nun endlich mal wieder etwas von mir. Irgendwie war ich die letzten Wochen etwas lustlos… das Knie will nicht so wie ich und heilt nur langsam. Jetzt bin ich endlich die blöde Schiene los und habe mit einer Woche Verzögerung die „aktiv Bandage“, die nun auch passt. Da begegnet mir wieder das alte Thema: Ich lass mich nicht gern in etwas hinein pressen, was nicht passt.

War ja erst etwas skeptisch, dass die Bandage noch mehr den Muskelabbau fördert, aber es scheint meine „Fasern“ eher zu stimulieren. Es tut noch sehr weh, knackt und knirscht beim bewegen…die Hoffnung auf krückenloses Gehen schwindet manchmal, Angst kommt dazu, erneut zu stürzen und mir fehlt irgendwie die Motivation. Vielleicht kann ich nun doch bald auf den Hometrainer….

Ich habe es ja schon in meinem Buch beschrieben und auch angekündigt, dass ich euch über meine Darmbehandlung berichten werde. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass es bei jeder chronischen Erkrankung das Erste sein sollte, was „saniert“ wird.

Das Thema liegt mir wirklich sehr am Herzen, weil ich soviel mehr Lebensqualität durch diese kleinen Tierchen wieder bekommen habe. Damals dachte ich, ach wieder eine von vielen Therapien, die nicht viel bringen…nur viel Geld kosten und die Hersteller der Mittelchen verdienen daran. Weit gefehlt, mir geht es entschieden besser. Die Histaminintoleranz und der Reizdarm sind völlig verschwunden, ich kann wieder Kaffee trinken und auch mal sündigen. Wie einfach war das doch.

Vor einigen Jahren habe ich schon einmal eine Hydro-Colon Therapie gemacht, brrr nicht sehr angenehm und somit auch noch die letzten guten Bakterien weggespült, anschließend noch mehrmals Antibiotika bekommen…damit ich ja schnell wieder für die Arbeit fit bin…dann irgendwann ging gar nichts mehr. Die totale Erschöpfung folgte und zog sich über Jahre hinweg.

Heute kann ich gut nachvollziehen, wie meine gesamte Krankengeschichte entstand…eigentlich bereits in der Kindheit. Antibiotika gab es bei jeder kleinen Infektion. Heute ist dies ja bereits auch zur Genüge in vielen Lebensmitteln enthalten. Chronische Erkrankungen nehmen immer mehr zu und vor allem auch Ärzte, die weiterhin nichts von Darmgesundheit hören wollen.

!!!An erster Stelle kam die Bestimmung der Darmflora (Florastatus von Medivere)

Auf jeden Fall habe ich meine eigene sanfte Darmsanierung jetzt konsequent ein Jahr lang praktiziert und ich bin einfach begeistert. Im Laufe der Zeit habe ich noch ein gutes neues Produkt entdeckt, OMNi- BiOTIC.

http://www.omni-biotic.com/de/darm-gesundheit/

(Wer es noch etwas genauer wissen möchte, fragt mich einfach weiter per E-Mail….)

Weitere Infos findet ihr auch auf dieser Webseite…und natürlich wurde auch hier die Auswahl sehr schwer gemacht. Ich habe mit dem OMNi-BiOTIC 6 begonnen und werde nach einiger Zeit sicher auch noch ein anderes Produkt einnehmen. Diese Investition lohnt sich wirklich und kann ich nur empfehlen.

Hier noch einige Ernährungstipps für einen gesunden Darm

Einige lieben von sich aus gesunde Lebensmittel, für die anderen ist Vollwertkost ein Gräuel. Wem es beim Anblick einer Scheibe Vollkornbrot den Magen zusammenzieht, der sei getröstet: gesunde Ernährung bedeutet nicht immer eine asketische Lebensweise und Verzicht auf Genuss. Es ist nur wichtig, ein paar Grundregeln im Hinterkopf zu behalten und immer wieder gesunde Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen. Bei mir wurden sie irgendwann zum Lieblingsessen.

 

Für den Hinterkopf 😉

  • Je weniger die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto besser für die Gesundheit. Die Ayurvedische Medizin sagt dagegen, es kommt auf die Verdauungskraft an, weniger auf die Inhaltsstoffe. Ich nehme täglich einen Esslöffel Ghee dazu ein oder füge es dem gekochten Gemüse mit bei.
  • Ganzes, gekeimtes oder geschrotetes Vollkorn enthält viele Ballaststoffe, kurbelt die Verdauung an und versorgt auch die Darmflora mit Nährstoffen. Alternativ gibt es auch Amaranth, Qinoa und Chiasamen, Fibromyalgie Erkrankte vertragen ganz oft Kohlenhydrate nicht gut, WARUM…na wegen der „defekten“ Darmschleimhaut. Im Ayurveda achtet man auch auf kalte oder warme Ernährung. Ich brauche es eher warm und gekocht.
  • Täglich mehrere Portionen Obst oder Gemüse, am besten aus biologischem Anbau. Damit nehmen wir nicht nur viele Vitamine und Ballaststoffe zu uns, sondern auch Pflanzeninhaltsstoffe, auch die Darmflora profitiert von einer Extraportion Obst und Gemüse. Rohkost vertrage ich nun wieder voll und ganz und kann schon morgens einen leckeren Smoothie trinken
  • kaltgepresste Öle, sehr wichtig und sie auch kalt genießen. Ich und auch unsere Hündchen bekommen jeden Tag eine kleine Menge Leinöl pur davon. Ich kaufe es regional von der Schulzendorfer Mühle, das schmeckt wirklich sehr mild und wird immer frisch gepresst geliefert.
  • Täglich 2 bis 2,5 Liter trinken, am besten in Form von natürlichem Mineral- oder Quellwasser, Kräuter- und Früchtetees. Ayurveda sagt wieder: nicht direkt vor oder nach den Mahlzeiten, dies verdünnt die Verdauungssäfte!
  • Zum Süßen eignen sich Honig oder Agavendicksaft. Generell gilt bei allen Zuckerarten und Süßungsmitteln: in Maßen verzehren.

 

.und es gibt soooo viele Empfehlungen, jeder sollte für sich die eigene „Wohlfühlernährung“ heraus finden, denn die Seele braucht auch manchmal ein wenig mehr Genuss.

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