In die Stille gehen und Vertrauen

 

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, sich zusammenzuziehen und kleinzumachen; es ist an der Zeit, sich auszudehnen in die Liebe; denn schließlich ist es doch die Liebe, die die Furcht besiegt“

Dr. Joe Dispenza…

Deshalb möchte ich mich jetzt hier für einige Zeit zurück ziehen. Meine Therapie geht dem Ende zu und ich möchte dies alles auf mich wirken lassen.

Annehmen was ist?

Ich werde still und erlaube meinem Körper, genau so zu sein, wie er gerade eben ist…dann beginnt er mit mir zu sprechen. Häufig ist es genau die Antwort, die ich brauche, um mit den Symptomen leichter umgehen zu können. Wenn ich nur lange genug in Stille nach innen lausche, höre ich ganz leise und Glocken klar meine innere Stimme.

Wenn ich früher starke Gefühle hatte, bin ich panisch geworden. Für eine kurze Zeit passiert mir das auch heute noch. Gefühle dürfen da sein egal welche und sie wollen gefühlt werden. Unterdrücken oder sogar abspalten, das hat so meine tägliche Energie verschluckt…so langsam verstehe ich wie einfach doch alles sein kann und nach langem Suchen nach einem Mittel, das diesen Zustand beenden würde, kam mir diese Frage in den Sinn:

Was wäre, wenn aber das alles genau so richtig wäre? Diese Frage führte mich endlich weg von dem „Warum ist es so?“ und „Wie bekomme ich das weg?“ zum „Wie ist es denn und wie fühlt es sich an“.

Darf dieses schlechte Gefühl jetzt gehen, denn ich produziere es nur aus vergangenen Erfahrungen durch meine Gedanken. War ich früher verzweifelt, wenn mich wieder einmal eine starke Schwäche oder ein anderes Symptom heimsuchte, gelingt es mir jetzt immer besser, mit den Symptomen still zu werden und zu hören.

Die Meditation meine Lösung

In der Stille stellt sich mein Geist inzwischen automatisch auf wahrnehmend um, ganz egal was ich gerade tue, in der Stille ist der innere Beobachter ganz aktiv. Ich kann davon ausgehen, das die Wahrheit nicht irgendwo im Außen zu finden ist, nicht bei Ärzten oder Heilern und auch nicht in den Medien.

Ich fühle jetzt, das Leben hält für jeden ein Geschenk bereit, das wir in dem Moment empfangen können, in dem wir annehmen was ist und es dann loslassen. Vielleicht in Momenten der Demut und Dankbarkeit. Das erlebe ich gerade und möchte dies voll und ganz bewusst auskosten und fühlen.

In unserer Gesellschaft ist es nicht besonders angesehen, ein Mensch zu sein, der sich zurückzieht und in sich hinein spürt. Depression heißt es dann…“das kannst du doch nicht machen“. Früher habe ich immer versucht, durch noch mehr Aktivität die Dinge zu verändern… es muss doch irgendwie gehen !!! Hat aber nicht funktioniert. Was zu mir passt kommt von ganz alleine, wie wahr, da muss ich mich aber immer wieder in Geduld und Achtsamkeit üben.

Nun kommt auch noch das Wort Vertrauen ins Spiel:

„Vertrauen heißt: nicht kontrollieren zu müssen; frei von Angst zu sein. „Mich voll und ganz hingeben, ich erhebe keinen Widerstand gegen das was jetzt ist, ich habe keine Angst, ich nehme also die Situation so an, wie sie ist… spüre in mich hinein, fühle, ob sie für mich so stimmig ist und folge meinem Impuls“

Puhh, das kann funktionieren? Nichts verändern wollen, alles so lassen und abwarten was kommt?

Vertrauen gewinne ich in mich, wenn ich wieder anfange, meine Wahrnehmungen zu erforschen und sie ernst zu nehmen. Menschen, die ihrer inneren Stimmigkeit folgen und daraus handeln, sind die Wegbegleiter ins eigene Vertrauen“

Die Meditation zeigt dabei meinem Denken die eigenen Grenzen auf und führt zu größerem Gewahr sein und zu mehr Bewusstheit, also das geht schon ganz gut. Kontrolle ist das Gegenteil von Vertrauen! Vertrauen heißt: nicht kontrollieren zu müssen! Vertrauen heißt: mich auf alles was kommt einzulassen, wohl wissend, dass ich jederzeit den naheliegendsten Schritt zu meinem Wohl tun werde!

Na dann bin ich ja mal gespannt, so bewusst habe ich das noch nie praktiziert und deshalb verabschiede ich mich nun vom 18.3. bis 1.6.2018 hier von euch. In diesem Zeitraum wird es auch keine Beratungen per E-Mail geben.

Nach dem Advanced von Dr. Joe Dispenza bin ich wieder voll und ganz für euch da und hoffentlich auch mit vielen neuen Inspirationen.

Bis bald eure Gaby

PS: Ein herzliches Dankeschön noch einmal an meinen Therapeuten, der endlich den ganz großen Knoten in meinem Kopf gelöst hat ;).

 

Besser Schlafen durch „Erwachen“…

 

So da bin ich wieder, die „dunkle“ Zeit ist langsam vorbei und einige schlechte Dinge gehören der Vergangenheit an. Wie jeder an Fibro erkrankte quäle ich mich ja seit Jahren mit „nicht Schlafen“ herum und es wurde mit zunehmendem Alter eigentlich immer schlechter. Was hab ich nicht alles für Naturheilmittel ausprobiert, Schlafhygiene, Bewegung, Großmutters warme Milch mit Honig, kein Fernsehen und und … die Liste ist wieder einmal lang. Das Mirtazapin hat bei mir 10Kilo Gewichtszunahme bewirkt, für mich ist das auf Dauer auch keine Lösung und ich möchte endlich ohne Pillchen auskommen.

Seit November nehme ich auch an dem Modellversuch der DAK teil – „Somnovia“ ein Online Programm gegen Schlafstörungen. Eine leichte Verbesserung ist schon zu erkennen. Einen weiteren Störfaktor haben wir jetzt durch unseren Urlaub in Bayern beseitigt. W-LAN, unserer Schnurloses Telefon haben wir entsorgt, das Neue hat jetzt wieder eine „Strippe“ wie früher und das Internet kommt über ein LAN Kabel aus der „Dose“. Sonstigen Elektrosmog haben wir durch einfache Maßnahmen beseitigt, schaut mal auf die Webseite der Biopension, super genial dort, sehr empfehlenswert. Wir sind sicher nicht zum letzten mal dort, schon allein das Frühstück (FrühGlück) ist eine Reise dorthin wert.

https://www.krennleiten.de/

Sabine die Betreiberin ist soooo herzlich und hat ein breites gesundheitliches Wissen, alles dort ist sehr familiär und ausgesprochen individuell. Andreas der Heilpraktiker rundet das ganze mit seiner Praxis noch sehr, sehr positiv ab. Wir haben seine Dienste auch in Anspruch genommen. Eine Mineralstoff und Schwermetall Analyse hat uns die Augen geöffnet, dass doch viele Erkrankungen auf Grund der veränderten Umwelt entstehen. Irgendwie kann ich es jetzt gar nicht mit Worten beschreiben, was dieser Kurzurlaub für positive Veränderungen bei uns bewirkt hat. Wir probieren jetzt einmal eine Ernährung nach den 4 Blutgruppen aus, nach einer Woche fühle ich mich schon viel besser und die Entgiftungserscheinungen kann ich irgendwie lachend wegstecken. Allein die Jod Einnahme durch eine spezielle Braunalge Ascophyllum nodosum, scheint einiges in Gang gebracht zu haben. Wir bestellen sie in BIO Qualität bei…

http://www.merciful-trading.at/index.php?option=com_virtuemart&Itemid=329

Jod-Informationen_und_Studien-2

Viele weitere sehr gute Infos habe ich in diesem Buch gefunden, eine Empfehlung von meinem Therapeuten. Irgendwie hat er immer noch ein „As“ im Ärmel um mir weiter zu helfen. Ich bin so froh, dass ich dort „gelandet“ bin. Mir stellt sich im Augenblick die Frage: Bin ich gar nicht so verrückt? Man drängt ja viele Erkrankungen wie die Fibromyalgie, CFS oder auch MS allein in die psychologische Ecke…ich denke die Umweltmedizin wird in den kommenden Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Ich habe mir einen guten Therapieplan selbst zusammen gestellt, wieder folge ich mehr meiner eigenen Intuition und baue einen Ayurvedischen Fastentag mit ein.

https://ein-langes-leben.de/hidden-ayurveda/175-ayurvedischer-fastentag

Bei all meinen Bemühungen bisher hatte ich das Coenzym Q10 noch nicht beachtet. In jeder menschlichen Zelle muss die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie umgewandelt werden. Das passiert in den Mitochondrien, den kleinen Energiekraftwerken der Zellen. Das Coenzym Q10 ist dort als Biokatalysator ein essentieller Bestandteil und wesentlich an allen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus beteiligt.

Ich vermische es mit Kokosöl und reibe es auf die Haut, sehe danach ein wenig wie eine Karotte aus aber über die Haut wird es besser auf genommen. Das gilt übrigens auch für vieles Andere was wir uns an Nahrungsergänzungsmitteln zu führen. Zu 80 Prozent kommt es unten wieder heraus, meist sind Absorptionsstörungen im Darm dafür verantwortlich. Also so viel wie möglich aus biologischen Nahrungsmitteln gewinnen.

Aber das könnt ihr alles dort nachlesen und vielleicht findet unser jahrelanges Suchen endlich ein Ende, wenn wir auch die Disziplin bewahren können, die eine oder andere Therapie durch zuhalten. Aber ich denke einfach jeden Tag wieder auf ein Neues, niemals aufgeben und immer dazu zu lernen. Die Natur hält alles bereit, wir dürfen sie nur nicht weiter zerstören.

Dazu ist mir ein guter Spruch von Mahatma Gandhi begegnet.

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

In diesem Sinne möchte ich jeden von euch inspirieren zu „ erwachen“ um vielleicht irgendwann besser Schlafen zu können.

Herzlichst Gaby

An das kleine Kind in mir…

The Story

 

All diese Furchen in meinem Gesicht
Erzählen dir meine Geschichte
So viele Geschichten wo ich war
Und wie ich dorthin kam wo ich jetzt bin

Aber diese Geschichten bedeuten nichts
Wenn du niemanden hast, dem du sie erzählen kannst
Es ist wahr, ich bin für dich geboren

Ich kletterte über die Berggipfel
Reiste über das Blau des Ozeans
Ich überquerte Grenzen und brach alle Regeln
Und Baby, ich brach sie alle für dich

Oh, denn sogar als ich ganz gebrochen war
Brachtest du mich dazu, mich wie eine Million „Bucks“ (Geld) zu fühlen
Du tatest es, ich wurde für dich geboren


Du siehst das Lächeln auf meinem Mund
Es versteckt die Worte, die mir nicht über die Lippen kommen
Alle Freunde, die denken ich sei gesegnet
Sie wissen nicht, dass ich in diesem Chaos sitze

Nein, sie wissen nicht wer ich wirklich bin
Und sie wissen nicht, was ich wirklich durchstanden habe
Wie du es weißt, und ich wurde für dich geboren

All diese Furchen in meinem Gesicht
Erzählen dir meine Geschichte
So viele Geschichten wo ich war
Und wie ich dorthin kam wo ich jetzt bin

Aber diese Geschichten bedeuten nichts
Wenn du niemanden hast, dem du sie erzählen kannst
Es ist wahr, ich bin für dich geboren
Oh yeah, es ist war, ich bin für dich geboren

 

…ich habe endlich gefunden, was mich all die vielen Jahre gequält hat und mich nie richtig schlafen ließ. Es fühlt sich im Augenblick sehr schwer an. Aber mein Schatz ist immer bei mir und dieses Lied hilft mir sehr, es spricht aus, was ich oftmals nicht kann.

Ein magischer Moment

…den ich jetzt gerade nutzen möchte um euch meine Gedanken mit zu teilen. Ich liege hier in unserem neuen Schlafzimmer, meine beiden süßen Chi´s kuscheln sich neben mich, über die Galerie klingt leise die Musik von Helene Fischers Weihnachtskonzert ( sie ist wirklich ein perfektes Wesen 😉 ) , mein Schatz kommt heute später (Weihnachtsfeier von seiner Arbeit)… Wenn ich so zurück denke, vor einem Jahr habe ich mein Buch veröffentlicht und auch hier diesen BLOG eröffnet. Danke für eure Anteilnahme und auch Gedanken, welche ich immer sehr schätze. Mittlerweile fällt es mir auch nicht mehr so schwer über meine Gefühle zu sprechen, mit der Wahrnehmung klappt es noch nicht so gut aber ich bin ja in guter Therapie…Dafür bin ich soooo dankbar, diese Woche war es wieder sehr heftig und ich habe einige Zeit gebraucht um mich zu ordnen.

Also lieber Herr Schneller, man sollte ja keine persönlichen Geschenke an den Therapeuten machen, deshalb sage ich einfach hier DANKESCHÖN, sie sind wirklich ein ganz, ganz besonderer Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten…danke, dass sie mich jedes mal aufs Neue quälen mit den Erinnerungen an die kleine Gaby…die sich jetzt immer weniger hilflos fühlt. Die EMDR Technik ist ausgesprochen hilfreich. Dank Ihrer Empfehlung für das Enneagramm, erkenne ich mich jetzt immer mehr und kann somit auch in eine bessere Richtung schauen…als Beobachter, aber gern auch immer noch mit der Nummer 5 … diese Einsamkeit genieße ich dann einfach, so wie gerade jetzt in diesem Augenblick.

Heute früh bin ich so durch Köpenick gewandert und habe in die vielen traurigen und resignierten Gesichter der Menschen geschaut. Sie wühlen sich durch die Einkaufzentren und kaufen sich ein Stück Glückseligkeit, wo geht unsere Gesellschaft nur hin? Was ist uns verloren gegangen? Vielleicht der Glaube…an Gott oder an uns Selbst? Dazu haben wir gestern ein wunderschönen, Herz berührenden Film gesehen. Den müsst ihr euch einfach anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=I6ABeqgFSks

Mir fehlt es ja auch immer wieder an Vertrauen oder auch an Glauben, aber heute Nacht hatte ich echt ein magisches Erlebnis…ich habe mich so aufgehoben gefühlt nur durch den Gedanken an Gott, dass er eigentlich immer nur das Beste für mich wollte wahrscheinlich immer bei mir war…jetzt kann ich es zum ersten mal spüren, ein wirklich schönes Gefühl. Der Film zeigt auch noch einmal das Thema „verzeihen und vergeben“…das habe ich meinen Eltern gegenüber wahrscheinlich noch nie so sehr empfunden, wie zu dieser Zeit und ich musste viel Leiden als Kind. Ich versuche es jetzt einmal mit Loslassen… in Gedanken bin ich das schon sehr oft durch gegangen aber nie in Gefühlen, das hat eine ganz andere Qualität.

Für das kommende Jahr haben wir schon ganz viele Wünsche und Vorhaben…ich hoffe sehr, dass ich die Kraft dafür habe und bitte hier und jetzt noch einmal ALLE um Verzeihung oder auch um Vergebung, allen Menschen denen ich vielleicht einmal weh getan habe ohne es zu wollen. Die kleine Gaby hat wirklich viel Verletzung, Angst und Wut mit sich herum geschleppt. Das ist jetzt aber bald vorbei…also hoffe ich 😉

Ich wünsche Euch und der ganzen Familie schon jetzt ein entspanntes und auch gesegnetes Weihnachtsfest, wenig Geschenke aber dafür ganz viel LIEBE…

Herzlichst eure Gabriele

PS: der nächste Beitrag dann über das Thema „Schlafen“…dazu habe ich in den letzten Wochen viel dazu gelernt und natürlich auch ausprobiert…

Zurück im Leben

Heute beginnt der neue Meditationskurs von Deepak Chopra und das möchte ich auch zum Anlass nehmen, hier mal wieder etwas zu schreiben.

https://deepakchoprameditation.de/

Die letzten 3 Monate nach meiner Verletzung waren echt schwer und ich glaube, ohne die Meditation hätte ich das nicht so gut überstanden. Irgendwie fühle ich mich jetzt wie neu geboren, wie ein Kind, dass gerade wieder laufen lernt. Seit einer Woche kann ich wieder ohne Krücken gehen und heute bin ich das erste mal allein Auto gefahren. Mein Schatz hat extra mein Wägelchen in einen Automatik getauscht, damit ich auch mit Humpelbein fahren kann.

Mir sind so viele Dinge aufgefallen und bewusst geworden, wie schwer es doch Menschen mit Gehbehinderung haben müssen. Die Barrierefreiheit ist da schon ein großes Thema. Man muss schon vorher schauen, wie komme ich wo gut hin…wie erreiche ich die Toiletten (die brauchen Fibro`s ja sowieso immer in Reichweite) Arzttermine, einkaufen, Restaurant Besuche usw., vieles nicht immer gut zu erreichen. Wo nimmt man Hilfe in Anspruch und was schafft man allein, nicht immer einfach das zu unterscheiden.

Ich fühle mich jetzt jedenfalls wieder wie ein richtiger Mensch, wo ich selbständiger bin. Mein Knie schmerzt zwar immer noch und es knackt und knirscht beim Treppensteigen aber ich hoffe das geht wieder weg. Morgens nehme ich dafür jetzt Hyaluron, Gelantine und Aloe Vera Saft.

und danach geht es auf den Hometrainer. Ich habe mir aber ganz bewusst richtig Zeit genommen und nur nach Gefühl meine Übungen gemacht, damit ich doch eine OP vermeiden kann. Wenn etwas nicht ging, habe ich mich auch nicht dazu gezwungen. Nicht gerade leicht, denn Ärzte arbeiten ja nach einem Schema und achten nicht darauf, dass jeder Körper anders heilt. Wie froh bin ich, dass ich die Rente weiter bekomme und ganz ohne Druck gesund werden kann.

Meine Bewerbung hatte sich durch die Verletzung ja auch erledigt. Ich wurde aber trotzdem zu einem Gespräch eingeladen, die Stelle war ab sofort zu besetzen und auch für mehr Stunden als erwartet. Ich kann mich aber trotzdem später noch einmal melden, vielleicht gibt es ja dann etwas auf Minijobbasis. Fand ich aber schon gut, dass sie mich mit den vielen gesundheitlichen Einschränkungen überhaupt in Betracht ziehen.

Hier noch 2 Buchempfehlungen für euch… habe ich die letzten Wochen gelesen und bin jetzt auch etwas schlauer, mir selbst wieder etwas Näher gekommen. Beide Bücher sind mit CD, die auch eine Meditation enthalten. Ein toller Spruch ist mir dabei begegnet „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben“, mmmhhh darüber werde ich nachdenken…

Achso, für alle die Lust an etwas Kreativem haben, ich bin dabei…

http://www.kulturgiesserei.de/kugie08/index.php?men_point=20&linkto=5&content=4&show_kurs=48&illu=kein

Bis zum nächsten mal…herzlichst eure Gaby

8 Meter „Schlauch“ ;) mit vielen Billionen Bakterien

So nun endlich mal wieder etwas von mir. Irgendwie war ich die letzten Wochen etwas lustlos… das Knie will nicht so wie ich und heilt nur langsam. Jetzt bin ich endlich die blöde Schiene los und habe mit einer Woche Verzögerung die „aktiv Bandage“, die nun auch passt. Da begegnet mir wieder das alte Thema: Ich lass mich nicht gern in etwas hinein pressen, was nicht passt.

War ja erst etwas skeptisch, dass die Bandage noch mehr den Muskelabbau fördert, aber es scheint meine „Fasern“ eher zu stimulieren. Es tut noch sehr weh, knackt und knirscht beim bewegen…die Hoffnung auf krückenloses Gehen schwindet manchmal, Angst kommt dazu, erneut zu stürzen und mir fehlt irgendwie die Motivation. Vielleicht kann ich nun doch bald auf den Hometrainer….

Ich habe es ja schon in meinem Buch beschrieben und auch angekündigt, dass ich euch über meine Darmbehandlung berichten werde. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass es bei jeder chronischen Erkrankung das Erste sein sollte, was „saniert“ wird.

Das Thema liegt mir wirklich sehr am Herzen, weil ich soviel mehr Lebensqualität durch diese kleinen Tierchen wieder bekommen habe. Damals dachte ich, ach wieder eine von vielen Therapien, die nicht viel bringen…nur viel Geld kosten und die Hersteller der Mittelchen verdienen daran. Weit gefehlt, mir geht es entschieden besser. Die Histaminintoleranz und der Reizdarm sind völlig verschwunden, ich kann wieder Kaffee trinken und auch mal sündigen. Wie einfach war das doch.

Vor einigen Jahren habe ich schon einmal eine Hydro-Colon Therapie gemacht, brrr nicht sehr angenehm und somit auch noch die letzten guten Bakterien weggespült, anschließend noch mehrmals Antibiotika bekommen…damit ich ja schnell wieder für die Arbeit fit bin…dann irgendwann ging gar nichts mehr. Die totale Erschöpfung folgte und zog sich über Jahre hinweg.

Heute kann ich gut nachvollziehen, wie meine gesamte Krankengeschichte entstand…eigentlich bereits in der Kindheit. Antibiotika gab es bei jeder kleinen Infektion. Heute ist dies ja bereits auch zur Genüge in vielen Lebensmitteln enthalten. Chronische Erkrankungen nehmen immer mehr zu und vor allem auch Ärzte, die weiterhin nichts von Darmgesundheit hören wollen.

!!!An erster Stelle kam die Bestimmung der Darmflora (Florastatus von Medivere)

Auf jeden Fall habe ich meine eigene sanfte Darmsanierung jetzt konsequent ein Jahr lang praktiziert und ich bin einfach begeistert. Im Laufe der Zeit habe ich noch ein gutes neues Produkt entdeckt, OMNi- BiOTIC.

http://www.omni-biotic.com/de/darm-gesundheit/

(Wer es noch etwas genauer wissen möchte, fragt mich einfach weiter per E-Mail….)

Weitere Infos findet ihr auch auf dieser Webseite…und natürlich wurde auch hier die Auswahl sehr schwer gemacht. Ich habe mit dem OMNi-BiOTIC 6 begonnen und werde nach einiger Zeit sicher auch noch ein anderes Produkt einnehmen. Diese Investition lohnt sich wirklich und kann ich nur empfehlen.

Hier noch einige Ernährungstipps für einen gesunden Darm

Einige lieben von sich aus gesunde Lebensmittel, für die anderen ist Vollwertkost ein Gräuel. Wem es beim Anblick einer Scheibe Vollkornbrot den Magen zusammenzieht, der sei getröstet: gesunde Ernährung bedeutet nicht immer eine asketische Lebensweise und Verzicht auf Genuss. Es ist nur wichtig, ein paar Grundregeln im Hinterkopf zu behalten und immer wieder gesunde Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen. Bei mir wurden sie irgendwann zum Lieblingsessen.

 

Für den Hinterkopf 😉

  • Je weniger die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto besser für die Gesundheit. Die Ayurvedische Medizin sagt dagegen, es kommt auf die Verdauungskraft an, weniger auf die Inhaltsstoffe. Ich nehme täglich einen Esslöffel Ghee dazu ein oder füge es dem gekochten Gemüse mit bei.
  • Ganzes, gekeimtes oder geschrotetes Vollkorn enthält viele Ballaststoffe, kurbelt die Verdauung an und versorgt auch die Darmflora mit Nährstoffen. Alternativ gibt es auch Amaranth, Qinoa und Chiasamen, Fibromyalgie Erkrankte vertragen ganz oft Kohlenhydrate nicht gut, WARUM…na wegen der „defekten“ Darmschleimhaut. Im Ayurveda achtet man auch auf kalte oder warme Ernährung. Ich brauche es eher warm und gekocht.
  • Täglich mehrere Portionen Obst oder Gemüse, am besten aus biologischem Anbau. Damit nehmen wir nicht nur viele Vitamine und Ballaststoffe zu uns, sondern auch Pflanzeninhaltsstoffe, auch die Darmflora profitiert von einer Extraportion Obst und Gemüse. Rohkost vertrage ich nun wieder voll und ganz und kann schon morgens einen leckeren Smoothie trinken
  • kaltgepresste Öle, sehr wichtig und sie auch kalt genießen. Ich und auch unsere Hündchen bekommen jeden Tag eine kleine Menge Leinöl pur davon. Ich kaufe es regional von der Schulzendorfer Mühle, das schmeckt wirklich sehr mild und wird immer frisch gepresst geliefert.
  • Täglich 2 bis 2,5 Liter trinken, am besten in Form von natürlichem Mineral- oder Quellwasser, Kräuter- und Früchtetees. Ayurveda sagt wieder: nicht direkt vor oder nach den Mahlzeiten, dies verdünnt die Verdauungssäfte!
  • Zum Süßen eignen sich Honig oder Agavendicksaft. Generell gilt bei allen Zuckerarten und Süßungsmitteln: in Maßen verzehren.

 

.und es gibt soooo viele Empfehlungen, jeder sollte für sich die eigene „Wohlfühlernährung“ heraus finden, denn die Seele braucht auch manchmal ein wenig mehr Genuss.

MITEINANDER

Da bin ich wieder..die letzten Wochen waren seeeehr schmerzhaft aber auch schön, wozu so ein kaputtes Knie doch alles gut ist. Das MRT zeigte, dass irgendwie alles gerissen ist, Innenband, Patellaband, Kapsel und Meniskus. Wenn schon, denn schon 😉 Ein super Arzt im Immanuel Krankenhaus versucht trotzdem eine konservative Behandlung erst einmal ohne OP, finde ich natürlich gut.

Ich habe sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren und ein wunderbares Miteinander. Irgendwie habe ich das Gefühl, das es hier gar nicht mehr allein um die Krankheit Fibromyalgie geht, eher um eine Plattform ein Miteinander zu spüren. Danke für euer Vertrauen und auch das Annehmen, meiner Tipps.

Ich habe mal gegoogelt und nicht viel unter dem Wort „MITEINANDER“ gefunden. Dabei finde ich es doch so wichtig auch außerhalb der Familie, die ja nicht vielleicht jeder hat oder der Kontakt verloren gegangen ist. Gerade in einer Zeit, wo es im Arbeitsbereich so viel um Konkurrenzdenken geht. Ich habe dazu einen tollen Beitrag gesehen, das Phanömen Burnout gibt es sogar im Tierreich. Auch da will „Einer“ immer das Sagen haben und „unterdrückt“ die Anderen. Ein gewisser Ansporn untereinander finde ich schon wichtig aber wenn es in Neid ausartet, warum tun Menschen sich so etwas an?

„Ein Zwerg freut sich immer, wenn er einen noch kleineren Zwerg trifft“, kenne ich auch von meiner letzten Arbeitsstelle. Wie schnell wird über andere Menschen schlecht geredet, ohne doch die Hintergründe für sein Verhalten zu kennen?….

Die Meisten schleppen sich Tag für Tag auf die Arbeit um das schwer verdiente Geld in den riesigen Einkaufszentren wieder auszugeben und damit immer mehr Besitz anzuhäufen. Guck mal, ich habe mehr wie du. Ich bin ganz ehrlich, wir haben das vor Jahren in unserer ersten Ehe auch einmal getan, trotzdem blieb da immer eine Leere.

Für uns zählen jetzt ganz andere Dinge. Menschen, Zeit miteinander verbringen, für einander da sein, Verständnis und auch mitfühlen. Die Vorlage zu meiner Webseite habe ich wohl schon unbewusst gewählt -KARUNA- , ist die Bedeutung für Mitgefühl, für mich sehr wichtig geworden.

Für die nächsten Jahre wünschen wir uns eine Gemeinschaft zu finden für ein gemeinsames, ökologisch, gesundes Wohnen außerhalb von Berlin. Unser Traum wären ja die Berge…mal sehen, was machbar wird.

Meine Berentung ist ist übrigens für weitere 2 Jahre verlängert worden, dafür bin ich sehr dankbar, es lässt mir einfach mehr Lebensqualität. Jetzt traue ich mich in den nächsten Monaten bei einem Therapeuten an mein „Trauma“ aus der Kindheit heran, das wird noch einmal einige Tränen geben aber ich bin zuversichtlich. Er hat mir sehr viel Mut gemacht mit der EMDR Technik soll es besser werden.

Aber ich schaue trotzdem weiter nach einer Arbeitsstelle auf Minijobbasis oder später dann auch in Teilzeit. Ich gebe ja nicht die Hoffnung auf, einen Job zu finden, wo man noch respektvoll miteinander umgeht. Das Sanitätshaus, wo ich gerade mit meiner Beinschiene betreut werde, kommt dem schon sehr Nahe…habe natürlich eine Bewerbung dort gelassen, mal sehen.

Bis zum nächsten mal

Gaby

MEDITATION

Heute hat mir Jemand ein Zitat vom Dalai Lama geschenkt und dies hat mich doch sehr nachdenklich gemacht.

Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art“

Eine interessante Ansicht im Hinblick auf all die vielen Coach`s, Seminare, Bücher und Trainings, die heutzutage in allen Medien und Onlineportalen zu finden sind und die allesamt dafür antreten, den Menschen zu mehr Erfolg zu verhelfen.

Ich bin ja auch dem Irrglauben verfallen, das ich andere Menschen coachen möchte und dann noch mit der Erkrankung Fibromyalgie. Mein Slogan…du willst selbstbestimmt und berufstätig bleiben…Sehr schwierig auch mit größter Disziplin kaum zu praktizieren. In jungen Jahren sollte bereits nur eine Teilzeitbeschäftigung angestrebt werden mit viel Raum für sich selbst und Rückzugsmöglichkeiten. Dann ist im Alter sicher ein gutes Auskommen mit dieser doch so wechselhaften Krankheit möglich.

Mich hat das irgendwie erschreckt, als ein angesehener Trainer sagte. „Er sei unzufrieden aber glücklich“…. mmmh, widerspricht sich irgendwie. In einer Zeitschrift schrieb letztens ein einfacher Therapeut : ZUFRIEDENE MENSCHEN SIND IM STANDE; DEFIZITE ZU AKZEPTIEREN; BEI SICH UND BEI ANDEREN“

Ist das nicht viel schöner und entspannter? Ich glaube die ständige Selbstoptimierung kann auch zur Sucht werden, mit unerwünschten Nebenwirkungen. Erfolg ist das neue Zauberwort in unserer Zeit. Fast alle wollen ihn und die Suche danach führt die Menschen von Anstrengung zu Anstrengung.

Die meisten brauchen Erfolg für mehr Geld, Luxus und Annehmlichkeiten in ihrem Leben. Aber auch für spirituelle Menschen, Therapeuten und Seminarleiter werden sooo viele Methoden und Trainings angeboten, wie sie sich besser verkaufen und darstellen können um möglichst viele Teilnehmer und Klienten zu gewinnen und damit Erfolg zu haben.

Aber brauchen wir wirklich solch eine ständige Optimierung unserer Persönlichkeit? Immer mehr und VIEL soll es sein, viel Anerkennung und viel Aufmerksamkeit.

Anerkennung brauchen wir alle und solange wir sie noch nicht aus uns selbst schöpfen können, brauchen wir die vielen Erfolge. Dafür strengen wir uns an, wie verrückt.

Was wäre, wenn wir die Zeit, die wir für den Erfolg aufwenden, uns selbst gönnen, uns selbst Aufmerksamkeit schenken, Zeit für Stille mit uns selbst sein, zur Ruhe kommen. Zeit, das zu tun, was uns wirklich glücklich macht? Das NEIN sagen praktizieren, denn ein NEIN zu anderen ist ein JA für sich.

Ich habe durch die Meditation einen guten Zugang zu mir selbst bekommen. Anfangs war es sehr aufregend und auch beängstigend, was da alles so schlummerte. Ein guter Therapeut hilft mir dabei, das alles zu verarbeiten….

Durch Meditation können wir aber auch Schätze in uns finden, für die wir uns nicht einmal anstrengen brauchen. Und mit diesen Schätzen überstehen wir viel besser die Zeiten, in denen der Erfolg keine Bedeutung mehr hat. Leben im HIER und JETZT und annehmen, was gerade ist.

Zurück zur Einfachheit, zu Dingen die unsere Seele nähren. Mal verrückt sein, Ungewöhnliches nicht erfolgversprechendes ausprobieren – einfach weil es Spaß macht. Liebe und Mitgefühl für uns selbst entwickeln und dann in unseren Familien oder auch im Freundeskreis üben…deshalb komm in meine Meditationsgruppe und wir unterstützen uns gemeinsam und geben uns Halt, bei allen Problemen die Sichtbar werden. Die kleine Gruppe findet in einem geschützten und vertrauten Rahmen statt…

Herzlichst Gaby

 

 

HOFFNUNG

das ist ein Bild aus meiner Mediation, dort will ich hin und auch leben, also mein Schatz auch.

 

So nun endlich wieder Online nach einem kurzen Rückzug seit meinem Seminar bei Dr. Joe Dispenza. Es wirkt immer noch so sehr nach und hat unendlich viel Veränderung bei mir bewirkt. Nach 6Wochen intensiver Meditation (3xtäglich) kann ich trotz widriger Umstände sagen, ich fühle mich richtig gut, entspannt und jeden Morgen wache ich vertrauensvoll auf. Emotionen aus der Vergangenheit werden durch diese spezielle Meditation immer weniger, einfach genial.

In den letzten Wochen ist sehr viel passiert und nicht nur Positives. Die Verlängerung meines Rentenantrages gestaltet sich dieses mal schon sehr holprig. Ich wurde zu 2 Gutachtern bestellt, einem Orthopäden und einem Psychiater. Ich habe es einfach mal als Chance gesehen, nicht nur nach Aktenlage bewertet zu werden, sondern meine Situation real zu schildern. Mmmm, ob mir das gelungen ist, weiß ich nicht. Es ist schon sehr schwierig in einer halben Stunde unter Zeitdruck sein halbes Leben zu schildern und nicht wütend zu werden, wenn man den Eindruck hat, es ist ja alles nicht so schlimm und kein objektives Gutachten erstellt werden kann. Mit einer besseren Integration und Perspektive in unserer Gesellschaft, als chronisch Kranker, würde man sicher gern wieder arbeiten gehen. Also ich möchte dies auf jeden Fall. Ich suche immer weiter und hoffe auf einen guten Arbeitgeber….

Na jedenfalls sind mir in der Meditation einige verdrängte Situationen aus meiner Kindheit bewusster geworden und ich beginne nun im Juli eine „Traumatherapie“ bei einem netten Therapeuten, der diese Sachen wohl in meinem Hirn „löschen“ kann. Das Vorgespräch war schon sehr bewegend und die Tränen liefen wie ein Wasserfall…

Ja, das ist aber noch nicht alles. Am letzten Donnerstag wollten wir den freien Tag von Dirk genießen und was passiert? Durch die Arthrose in beiden Knien…ich stürze ganz böse und renke mir die Kniescheibe aus, ein Knall, Schmerzen ohne Ende und ein kurzer Schrei von mir, na toll…wir fahren in die Notaufnahme, mein Bein wird immer dicker und nimmt so alle Farben an.

Ich habe das Glück im Krankenhaus auch sofort untersucht zu werden und bekomme erst einmal eine Schiene und Krücken, das MRT sieht wohl nicht so gut aus, eine OP ist nicht ausgeschlossen aber zuerst muss einmal die Schwellung abklingen. Jetzt liege ich seit einer Woche hier zu Hause und bestreiche mein Knie mit Quark, Leinöl und Beinwell Salbe. Ich meditiere und versuche in den positiven Gefühlen zu bleiben. Trotzdem denke ich, wofür das nun wieder gut sein soll?

Als erstes schaue ich mir den bestellten Online Kurs von Christian Bischoff an, das gibt mir wieder neuen Mut und bestärkt mich immer wieder, wie richtig mein Weg ist…alles Alte, Respektlose und Negative kommt weg, dazu gehören auch immer wieder einige Menschen. Es sei denn, diese verändern sich auch in eine lebensfreundliche Richtung, dann bekommen sie natürlich eine zweite Chance…;)

Jaaa, jetzt habe ich wohl genug Zeit die Webseite hier etwas umzugestalten, aus COACHING wird MEDITATION und aus Kosten wird Kostenfrei. Ist das nicht toll…Wenn ihr Fragen dazu habt, schreibt mir einfach eine E-Mail.

Wie lange habe ich nach einer Gruppe gesucht, wo ich die Meditation üben kann und jetzt biete ich sie hier selbst an. Je nachdem wie schnell jetzt meine Genesung dauert, vielleicht ab September 2017. In den letzten Jahren habe ich viel Entspannung und auch verschiedene Meditationstechniken ausprobiert…ohne großen Erfolg. Wie auch, es geht meist nur um Entspannung und Einsicht aber nicht um die so lästigen alten Emotionen, die uns oftmals das Leben so schwer machen.

Ich habe damals vor ca. 15 Jahren das Buch von Professor Bauer gelesen „Fibromyalgie, Heilung ist möglich“…so ein Quatsch sagen viele Betroffene, ich glaube jetzt: Heilung ist durch diese Meditation wieder ein Stück mehr möglich und erfahre es jetzt schon in den Anfängen… ein unbeschreiblich ungewohntes und doch schönes Gefühl. Das gilt natürlich auch für alle anderen chronischen Erkrankungen. Naja, jedenfalls für alle, die eine Heilung möchten und auch daran glauben.

Dr. Joe Dispenza und seine Meditation ist mein PLACEBO, ich bin ein GENIE….ihr könnt es auch sein.

Ganz herzliche Grüße von Gaby

UND IMMER WIEDER EIN GROßES DANKESCHÖN EIN MEINEN SCHATZ; DER SEITDEM EBENSO MIT SEHR VIEL HINGABE MEDITIERT UND IMMER AN MEINER SEITE IST ….

PS: mein Beitrag über Qigong folgt später…und ein Dankeschön an Angelika, meine Qigong Lehrerin, die Übungen (nicht alle) mache ich jetzt trotz Humpelbein zu Hause.

Erwartungen oder das Leben in Problemen

So, nun ist es geschafft wir sind in unserem neuen Heim angekommen und es ist so wunderbar hier, ein ganz neues tolles Lebensgefühl. Super nette Vermieter und ich habe endlich Platz für meine Beratungen. Genau so haben wir es uns vorgestellt. (das nun wieder zum Thema Gedanken und Vorstellungen…aber das ist ein anderes Thema 😉 )

Heute ist ein grauer, regnerischer Tag und ich habe mich wieder einmal von Christian Bischoff inspirieren lassen und möchte einige Gedanken zu diesem großen Thema ERWARTUNGEN schreiben.

Vorab aber einen kleinen Ausflug zu den Problemen. Stellt euch einmal vor, wenn ihr keine Probleme mehr hättet, wenn alles gut wäre, wie fühlt sich das an? Wir haben eigentlich nur gelernt in Problemen zu denken, Ängste und Sorgen bestimmen unseren Alltag. Fühlen wir uns nur dann lebendig? Irgendwie schon oder? Es gehört schon eine große Menge Mut dazu nicht mehr in Problemen zu denken…ich erlebe es im Augenblick gerade. Es ist ein sehr ungewohntes Gefühl, das soll der Moment sein, wo man sein EGO ablegt. Probleme nähren dein EGO, du bekommst Aufmerksamkeit, wirst gesehen und du fühlst dich wichtig, eigentlich nur menschlich…Es geht aber auch anders durch Achtsamkeit, das Leben genießen, sich selbst wichtig zu nehmen und nicht darauf zu warten (Erwartungen), dass andere es tun.

Wow, ich komme dem immer näher und es fühlt sich gut an. Ich hatte die Tage wieder einige unschöne Erfahrungen mit einem ärztlichen Bericht für die Verlängerung zu meinem Rentenantrag, ich erlebte die völlige Ignoranz einer Ärztin. Früher hätte ich es zu meinem Problem gemacht, nein diesmal nicht und ich holte mir Unterstützung bei einem anderen Arzt, prima und durch eine Verordnung von Ihm, taten sich in einer anderen Physiotherapie ungeahnte Möglichkeiten auf (aber dazu später mehr).

Was habe ich früher falsch gemacht? Es waren einfach meine Erwartungen an andere Menschen, Liebe, Anerkennung und Verständnis, wenn du am falschen Ort bist und es sich für dich nicht gut anfühlt, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.

  1. Die Erwartungen Verändern

    oder

  2. Die Situation verlassen

Das schnellste wäre die erste Variante, das Schwierigste sicher die zweite Möglichkeit. Deshalb verweilen viele Menschen in unglücklichen Beziehungen. Es ist einfacher zu bleiben als zu gehen. Für mich war es immer die richtige Entscheidung zu gehen und einen neuen besseren Weg zu finden. Das ist so wie mit der Kuh, sie gibt leider nur Milch und keinen Kakao, da kann man sich auf den Kopf stellen, das wird nichts ;). Man sollte allerdings diese Situationen oder auch den Menschen respektieren, aber man hat eben die Freiheit zu gehen.

Eine weitere falsche Erwartung ist, man muss sich immer gut fühlen. Meine Freundin dachte das Letztens auch von mir. Sie war völlig überrascht, dass es mir auch mal schlecht geht und ich mich ärgern kann. Du bist doch mein Vorbild, hat sie da zu mir gesagt. Aber Karina, ich bin doch nicht perfekt. Ich will weder die Beste noch Vorbild sein, einfach nur die, die ich geworden bin. Es ist ein ewiges auf und ab mit dieser Erkrankung und erst als ich es angenommen habe, hat sich meine Depression darüber verbessert. Ist diese Niedergeschlagenheit selbst gemacht oder bin ich wirklich depressiv? Ich glaube selbst gemacht durch falsches Denken und falsche Erwartungen vor allem an mich selbst. Mein Focus lag meistens auf den Problemen. Das war so mein größtes Hindernis, ich will immer und oftmals zu viel und dann stelle ich fest, es geht ja gar nicht. Mein Körper signalisiert mir das sehr schnell, viele Jahre habe ich das einfach ignoriert, heute kenne ich meine Grenzen.

Ein Schlüsselsatz war für mich: „Immer wenn du in einem tiefen Loch bist, ändere deine Erwartungen oder auch deine Gedanken“. Ich muss nicht mehr der „Macher“ oder der Beste sein, ich bin ein Teil der Gemeinschaft, oftmals schwach und ich darf mich dann auch anlehnen und Hilfe annehmen“

Du solltest dein schärfster Kritiker (Eigenverantwortung) sein aber auch dein bester Freund. Niemand anderes ist für dein „Seelen (un) heil“ verantwortlich.

Aus…….

  1. Wie überlebe ich den Tag

wurde…

  1. Wie erlebe ich den Tag

dann...

  1. Was bringt der Tag Gutes

    und jetzt…

  2. Was kann ich heute Gutes für mich und Andere tun

Oder besser, wie viel Gutes kann ich heute Vertragen. Ich erwarte jetzt meistens nur das Beste und es wird auch oftmals das Beste und wenn nicht, dann trainiere ich das noch ein wenig.

Und hier jetzt noch ein Hinweis auf Christian, manche sehen es als Werbung an, jeder darf denken was er will… aber das tue ich gern und mit größter Dankbarkeit. Es gibt im Augenblick so viele Coaches oder Motivationstrainer und jeder will dir etwas verkaufen. Christian`s Inhalte sind so genial, einfach zu verstehen und es gibt sehr viele Infos kostenlos und auch für den „schmalen“Taler…ich habe ihn persönlich kennen gelernt und kann ihn wirklich vertrauensvoll weiter empfehlen…das heißt schon viel bei mir 😉

https://www.christian-bischoff.com/

PS: Es geht bei uns nicht unbedingt um Erfolg sondern um einen besseren Umgang mit der Erkrankung und dazu gehört sooo viel mehr, als eine „Pille“ zu finden die man einfach nur schluckt und alles ist wieder gut….

Was sind deine 6 wichtigsten Dinge im Leben?

Meine sind.

  1. Mit den Füßen gehen zu können (trotz der Erschöpfung und Müdigkeit)

  2. Mit den Händen etwas berühren zu können (trotz der vielen Schmerzen)

  3. Mit den Augen sehen zu können (trotz dem Augenflimmern)

  4. Mit den Ohren hören zu können (trotz dem blöden Tinnitus)

  5. Mit der Zunge schmecken zu können (dank bio und vegetarischem Essen)

  6. Mit dem Kopf denken zu können (trotz dem „Fibronebel“)

Bis zum nächsten mal…

herzlichst eure Gaby

Achso, hätte ich fast vergessen. Ich möchte hiermit noch allen Lesern meines Buches danken, auch den Ärzten und den Psychotherapeuten für Ihr doch so positives Feedback und der Weiterempfehlung…ich dachte damals, es werden viele den pdf Download nutzen…nein sie wollen alle die Buchform 😉

 

….beim nächsten mal, gibt es einen Beitrag über Qigong.